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24. März 1999: Jugoslawien wird bombardiert – von NATO-Streitkräften. Es ist der erste Krieg der NATO gegen einen souveränen Staat in ihrer 50-jährigen Geschichte. Mit den Bomben will die NATO das gewaltsame Vorgehen des damaligen serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic gegen die in Kosovo überwiegend albanische Bevölkerung beenden.
Der Angriff dauerte 78 Tage. Er ist völkerrechtlich höchst umstritten: Für die „Operation Allied Force“ gab es kein UN-Mandat. Doch hätte es eine Alternative gegeben?

Danach folgten Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien – ein ganzer Zyklus von Militäreinsätzen, die ohne Zustimmung der UN, einfach auf Wunsch des amerikanischen Präsidenten, durchgeführt wurden.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow bemerkte, dass die ehemaligen Partner dann allen gezeigt hätten, dass man ihnen nicht trauen könne.
„Es stellte sich heraus, dass alle Versprechen, die auch auf dem Papier und in Resolutionen des UN-Sicherheitsrates festgehalten wurden, Heuchelei oder sogar glatte Lügen waren“, stellte er fest.
Quelle: t.me/Mikle1On/23915